Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Münster
Ev. Krankenhaus Bielefeld
Institut für diagnostische und interventionelle Radiologie und Neuroradiologie

Priv.-Doz. Dr. med. Günther Wittenberg
Chefarzt
Burgsteig  13
33617  Bielefeld
Tel.:  0521 | 772-79052
Fax: 0521 | 772-79053
Guenther.Wittenberg@evkb.de

 

Dr. med. Uwe Dietrich
Leitender Arzt Neuroradiologie
Tel.:  05 21 | 7 72-7 90 81
Fax: 05 21 | 7 72-7 90 82
Uwe.Dietrich@evkb.de

 

Das Institut für diagnostische und interventionelle Radiologie und Neuroradiologie in Bethel versorgt die stationären und ambulanten Patienten des Ev. Krankenhauses Bielefeld. Der Bereich Radiologie umfasst sämtliche bildgebende Verfahren: neben der konventionellen Röntgendiagnostik beispielsweise Sonografie und Computertomografie (CT). Mit Magnetischer Resonanztomografie (MRT/Kernspintomografie) werden Schichtbilder des Körpers ohne Röntgenstrahlen mittels eines Magnetfelds und Hochfrequenzimpulsen angefertigt. Durch die Angiografie lassen sich verschlossene oder verengte Gefäße aller Körperregionen erkennen. Mittels unterschiedlicher Verfahren werden sie eröffnet, geweitet oder geschient.

Die Diagnostik der Nuklearmedizin gewinnt Informationen über die Funktion und Durchblutung von Organen mit Hilfe schwach radioaktiver Substanzen. Die unvermeidliche Strahlenbelastung des Patienten wird dabei so gering wie möglich gehalten. Zu den häufigsten und bekanntesten nuklearmedizinischen Untersuchungen gehört die Schilddrüsenzintigrafie, die sowohl den Funktionszustand knotiger Veränderungen als auch das gesamte Schilddrüsengewebe darstellen kann. Die Ergebnisse solcher Untersuchungen sind eine wichtige Grundlage für die Entscheidung über eine eventuell notwendige Therapie.

Einen Schwerpunkt Bethels bilden von jeher die sogenannten "Nervenfächer" wie Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie. Bereits 1982 wurde in Gilead I eine Abteilung für Neuroradiologie eingerichtet. Als ein Teilgebiet der Radiologie befasst sich die Neuroradiologie zunächst mit der Diagnostik von Erkrankungen des Gehirns und des Schädels, des Rückenmarks und der Wirbelsäule. Darüber hinaus können auch therapeutische Eingriffe durchgeführt werden. Beispiele sind die Wiedereröffnung von verschlossenen Hirngefäßen beim Schlaganfall oder der Verschluss von Hirngefäßmissbildungen bei Gehirnblutung, Fistelbildung und bei einigen Tumoren. Im Zusammenhang mit dem Epilepsiezentrum Bethel im Ev. Krankenhaus und der Versorgung behinderter Patienten in den v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel besteht ein großer Bedarf an Diagnostik und Therapie.

 

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Stand: 7.7.2010
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