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Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin in Bethel ist eine der größten Kinderkliniken Deutschlands. Sie behandelt mehr als 10.000 Patienten jährlich vollstationär bzw. teilstationär. Zusatzlich werden ca. 10.000 Patienten pro Jahr in der Notfallambulanz ambulant betreut und ca. 20.000 Patienten in unseren Spezialambulanzen behandelt.
Die Klinik verfügt über 7 Stationen und 137 Betten, zudem wird eine Kindertagesklinik mit weiteren 15 Behandlungsplätzen vorgehalten. Das Sozialpädiatrische Zentrum (SPZ) ist integraler Bestandteil der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin.
Insgesamt arbeiten in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin 43 Ärztinnen und Ärzte, 122 Kinderkrankenschwestern und Krankenpfleger (Vollzeitstellen). Darüber hinaus PhysiotherapeutInnen, ErgotherapeutInnen, MusiktherapeutInnenn, HeilpädagogInnen, KunsttherapeutInnen, Arzthelferinnen, MTA´s und SekretärInnen.
Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin versorgt alle PatientInnen auf wissenschaftlich höchstem Niveau und verpflichtet sich auf der Basis neuester Leitlinien und wissenschaftlicher Ergebnisse Kinder und Jugendliche aller Altersgruppen zu untersuchen und zu behandeln. Neben hoch spezialisierten Ärztinnen und Ärzten nehmen dabei qualifizierte multiprofessionelle Behandlungsteams eine entscheidende Rolle ein. Die Behandlung von Kindern in kindgerechter Umgebung, frei von Ängsten und Schmerzen, eingebunden in ihre Familie, ist von entscheidender Bedeutung. Die Unterstützung vieler Sponsoren und unserer Selbsthilfegruppen (Luca-Dethlefsen-Hilfe, Hand an Hand, Hilfe für das krebs- und schwerstkranke Kind) hat es in den letzten Jahren möglich gemacht, die Klinik auf einen sehr hohen Ausstattungsstandard zu bringen. Dazu gehören modernste diagnostische und therapeutische Verfahren, die den kranken Kindern zu Gute kommen. Von größter Bedeutung ist die enge konsiliarische Betreuung aller erkrankten Kinder und Jugendlichen mit Nachbarkliniken wie die Kinderchirurgische Klinik, Neurochirurgische Klinik, HNO-Klinik, Augen-Klinik, Zahn-, Mund- und Kieferklinik.
Bei jeder Aufnahme eines kranken Kindes wird zunächst fachärztlich geprüft, ob eine vollstationäre Behandlung notwendig ist oder eine ambulante bzw. tagesstationäre Behandlung ausreicht. In jedem Fall wird die Familie, meistens die Mutter oder der Vater, in den Entscheidungsprozess einbezogen. Die Mitaufnahme eines Elternteils ist auf Wunsch praktisch immer möglich, insbesondere bei Säuglingen und Kleinkindern. Die Anzahl von Mutter-Kind-Einheiten ist in den letzten Jahren stark angewachsen. Der Unterbringungskomfort konnte auf ein völlig neues Niveau gebracht werden.
Darüber hinaus steht mit dem Elternhaus Ellenhof (70 Meter von der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin entfernt) eine Unterbringungsmöglichkeit für Eltern aus weiter Ferne zur Verfügung, wenn ein Kind sehr lange stationär sein sollte.
Das Team der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin weiß um die besondere Bedeutung der Genesung von Kindern im Beisein ihrer Eltern und unterstützt nachhaltig die ständige Anwesenheit von Eltern.

