Herzlich Willkommen im Brustzentrum des EvKB!
Die Diagnose Brustkrebs stellt das Leben der Betroffenen von heute auf morgen radikal auf den Kopf. Quälende Ängste und Fragen kommen auf. Erste Antworten gibt die Brustsprechstunde, die alle Kliniken des Brustzentrums Bielefeld-Herford anbieten. Hier werden vorliegende Befunde geprüft und weitere Diagnoseschritte festgelegt. Das Brustzentrum besteht aus dem Verbund vom Evangelischen Krankenhaus Bielefeld (EvKB), Franziskus Hospital Bielefeld und dem Mathilden Hospital Herford. In den Kliniken sind spezielle Fachrichtungen an der Diagnose und Behandlung von Brustkrebs beteiligt: Frauenheilkunde, Radiologie, Chirurgie, Onkologie und Strahlentherapie. Sie arbeiten Hand in Hand, um rasch die individuell beste Vorgehensweise für die Patientinnen zu ermitteln.
Erst nach der Diagnose kann entschieden werden, welche Heilverfahren anzuwenden sind. Hier helfen moderne bildgebende Verfahren wie hochauflösender Ultraschall, Mammographie, Computertomographie (CT) und Magnetresonanztomographie (MRT), Stanzbiopsien sowie radiologische und nuklearmedizinische Markierungsverfahren wie die Positronen-Emissions-Tomografie (PET) und die hochmoderne Kombination aus PET und CT (PET/CT) zur Feststellung von auffälligem Gewebe. Gewebeproben, die bei Biopsien geborgen werden, analysieren und bestimmen die Pathologen mittels verschiedener Verfahren unter dem Mikroskop.
Patientinnen werden bei uns in alle Therapieschritte einbezogen, sie sollen sich gut informiert und versorgt fühlen. Deshalb bieten wir über die medizinische Versorgung hinaus auch eine psychologische Betreuung an. Auch der Informationsfluss zwischen den beteiligten Krankenhäusern ist uns sehr wichtig, denn der interdisziplinäre Wissensaustausch ist das Herzstück des Brustzentrums. Ärzte der verschiedenen Fachbereiche besprechen regelmäßig aktuelle Krankheitsfälle.
Bei jedem Eingriff hat die brusterhaltende Therapie absoluten Vorrang. Es ist heute möglich, jede Patientin individuell zu behandeln, die Schonung der Kranken steht dabei stets im Vordergrund. Neben chirurgischen Eingriffen bestehen auch Möglichkeiten wie Chemo-, Hormon- oder Strahlentherapie. Ist ein größerer Eingriff erforderlich, können wir die Brust durch Eigengewebe oder Implantate wieder aufbauen. Nach einer Brustoperation werden spezielle physiotherapeutische Techniken geübt und Rehabilitationsmaßnahmen schon im Krankenhaus organisiert. Die Versorgung mit Hilfsmitteln wie Spezial-BHs, Prothesen oder Perücken übernehmen wir ebenfalls.
Manche Patientinnen wünschen sich nach dem Klinikaufenthalt die Möglichkeit, sich mit anderen Frauen über ihre Erkrankung auszutauschen. In diesem Fall vermitteln wir gerne den Kontakt zu einer Selbsthilfegruppe.
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