Kranken Kindern helfen
Kranken Kindern helfen

Bethel baut ein neues Kinderzentrum. Für Jahrzehnte soll es jungen Patienten die besten Chancen geben schnell wieder gesund zu werden. mehr erfahren

menschlich. führend. kompetent.
menschlich. führend. kompetent.

Wenn die Jüngsten krank sind, leidet die Familie. Unser Können und unser Team ermöglichen, dass Ihr Kind schnell wieder gesund und munter wird.

Kinder- und Jugendmedizin

Herzlich willkommen in unserer Klinik!

Mit einem breiten Behandlungsspektrum und hervorragenden Leistungen in der Diagnostik und Therapie sämtlicher akuter sowie chronischer Erkrankungen ist unsere Klinik verlässliche Ansprechpartnerin für Kinder, Jugendliche und ihre Eltern. Für die modernsten diagnostischen und therapeutischen Verfahren hat unsere Klinik hat einen sehr hohen Ausstattungsstandard und arbeitet auf wissenschaftlich höchstem Niveau sowie auf Basis der aktuellen Leitlinien. So behandeln wir jedes Jahr 40.000 junge Patienten stationär, als Notfallpatienten in der Notaufnahme oder ambulant in unseren Spezialsprechstunden. Unserer Kompetent vertrauen unsere jungen Patienten und ihre Eltern weit über die Grenzen Ostwestfalen-Lippes hinaus. Unsere Klinik gehört zum Kinderzentrum im Evangelischen Klinikum Bethel (EvKB) und ist eine der größten Kinderkliniken Deutschlands.

Kinder-Hämatologie/Onkologie

Jede Erkrankung eines Kindes liegt als bedrückende Last auf den Schultern der Eltern und der ganzen Familie. Doch bei der Diagnose Krebs scheint man unter dem Gewicht zusammenzubrechen. Die Erkrankungszahl bei Kindern ist zwar nicht hoch. Jährlich werden in ganz Deutschland bei 1.800 Personen unter 18 Jahren bösartige Tumorerkrankungen diagnostiziert. Doch die nüchterne Zahl nutzt den betroffenen Kindern und ihren Familien wenig. Und auch die Tatsache, dass dank der medizinischen Behandlung bis zu 80 Prozent der jungen Patienten dauerhaft geheilt werden können, tröstet über den Moment der Diagnose kaum hinweg. Kopfkino, in dem blasse Kinder mit kahlen Köpfen unter ständiger Übelkeit leiden, macht schlichtweg Angst.

Psychosoziales Netzwerk

Gerade in der Onkologie ist der Heilungserfolg von der stabilen psychischen Situation des jungen Patienten und seiner Familie enorm abhängig. Das wissen die Fachärztinnen und Fachärzte der Kinderonkologie, die seit vielen Jahren ein wesentlicher Behandlungsschwerpunkt der Klinik ist. Hier werden fast alle Formen von bösartigen Erkrankungen im Kindesalter behandelt. Dafür stehen die onkologische Station, die onkologische Kindertagesklinik und eine Spezialsprechstunde zur Verfügung.

Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin verzeichnet jährlich zirka 800 stationäre Aufnahmen von Kindern und Jugendlichen aus ganz Ostwestfalen und darüber hinaus zur Behandlung von bösartigen Erkrankungen. Die Zahl der onkologischen Neuerkrankungen liegt im Jahr bei 50 bis 60 Patienten. Die Behandlungsdauer kann wenige Wochen bis zu mehr als zwei Jahre umfassen. Die Kinderklinik zählt damit zu den großen onkologischen Zentren für Kinder und Jugendliche in Deutschland. Neben speziell ausgebildeten Fachärzten für Kinder-Onkologie verfügt die Klinik über Kinderkrankenschwestern mit einer Schwerpunktausbildung für pädiatrische Onkologie.

Darüber hinaus sind viele begleitende Therapien erforderlich und ein psychosoziales Netzwerk ist aufgebaut. Dazu zählen Musiktherapie, Kunsttherapie, spezialisierte Ergotherapie und Werktherapie sowie Psychologie.

Persönliche Verbindung

Die Kinderonkologie im Kinderzentrum des EvKB ist der Mittelpunkt eines engverzahnten Informations- und Handlungsverbundes, der sich nicht allein durch ein außergewöhnliches Fachwissen, sondern durch eine enge persönliche Verbindung zu den jungen Patienten und den Familien auszeichnet. Das gesamte Angebot im Kinderzentrum, von der Neuropädiatrie über die Kinderradiologie und Kinderchirurgie bis hin zur eigenen Blutbank sowie der Zusammenarbeit mit dem Tumorzentrum der Erwachsenenonkologie, bildet den starken Arm für Diagnostik und Therapie. Darüber hinaus stehen im onkologischen Team, das sich um jeden Patienten kümmert, Psychologen, Kunst-, Ergo- und Musiktherapeuten sowie Sozialarbeiter und Ethiker jederzeit als vertrauensvolle Ansprechpartner bereit. Nicht nur der onkologische Patient, auch seine Familie braucht einen großen Rückhalt, um Kraft tanken zu können. In den Augen der Kinder ist die onkologische Station häufig ein zweites Zuhause. Vom Pflegeteam wird ein beson-deres Maß an offener Kommunikation erwartet. Sie sind in dieser angespannten Situation der Motor der Motivation und die Informationsquelle für die Patienten und vor allem für die Eltern.

Auszeit vom Krebs

Auch bei Krebserkrankungen gilt: Kinder sind keine kleinen Erwachsenen. Die Krebsformen sind andere, manchmal aggressiver und der junge Körper reagiert anders. Viele junge Patienten sprechen sehr gut auf Chemo- und Strahlentherapien an und entwickeln Selbstheilungskräfte, die durch aufbauende Angebote im Kinderzentrum zusätzlich gestärkt werden. Neben einer individuellen medizinischen Versorgung benötigen gerade die krebserkrankten Kinder eine Atmosphäre der Zuversicht, in der sie sich ihre Normalität schaffen. Die Behandlungsmöglichkeiten, die das onkologische Team mit allen Beteiligten erläutert, können je nach der Situation des jungen Patienten stationär, tagesklinisch oder in der onkologischen Sprechstunde stattfinden. Außerdem steht das Kinderzentrum in engem Kontakt mit Selbsthilfegruppen wie „Hand in Hand“, bei denen Eltern mit ihren betroffenen Kindern Erfahrungsberichte von anderen Familien bekommen und so leichter aus einer nicht freiwillig gewählten Isolation herauskommen. BIS AUFS BLUT In der onkologisch-hämatologischen Abteilung des Kinderzentrums werden auch Blutbildungsstö- rungen bei Säuglingen, Kindern und Jugendlichen behandelt, also alle Erkrankungen des Blutes, die nicht bösartig sind, aber einen schweren Verlauf nehmen können. Im Gegensatz zu den bösartigen Erkrankungen des Blutes bestehen die nichtbösartigen meistens chronisch und begleiten die Kinder ihr Leben lang. Entsprechend werden sie von den Spezialisten im Kinderzentrum mit einem längerfristigen Therapieplan betreut.

Mobiles Palliativteam

Die Medizin hat ihre Grenzen. Das ist schmerzhaft, insbesondere wenn Kinder an einer lebensverkürzenden Krankheit leiden. In diesen Fällen steht das Palliativteam des Kinderzentrums Bethel Eltern mit Trost, viel Einfühlungsvermögen und Fachwissen zur Seite. Gemeinsamkeit wird in einer schweren Lebensphase der Kinder und Jugendlichen, die Jahre dauern kann, groß geschrieben. Für jedes Kind wird ein individuelles Palliativ-Konzept angeboten, das stationär oder ambulant durch die mobile Kinderkrankenpflege Bethel und die Organisation „Der Weg nach Hause“ mit den Eltern umgesetzt werden kann. Was die Familie sich wünscht, was vor allem dem erkrankten Kind gut tut und welche Möglichkeiten es gibt, wird in ausführlichen Gesprächen in einen Lebensfahrplan umgesetzt, der jederzeit verändert werden kann. Berater, Ansprechpartner, Begleiter und Trostspender: So verstehen die Palliativmediziner und Therapeuten ihre Rolle. Bei schmerzhaften Entscheidungen kann das Gespräch mit Mitarbeitern des klinischen Ethikteams zur Klarheit führen. Die Familie entscheidet über gesuchte Nähe oder gewünschte Distanz.

Unter Palmen

Ein schwerkrankes Kind kostet Kraft und die betroffene Familie braucht auch mal eine Auszeit. Deswegen arbeitet die Palliativmedizin im Kinderzentrum Bethel eng mit dem Kinder- und Jugendhospiz zusammen. Hier sind in erster Linie Familien zu Gast, die zu Hause ein schwerkrankes Kind pflegen und sich mal eine kleine Ruhepause in wohliger Atmosphäre gönnen. Die Pflegeaufgaben übernimmt das kompetente Personal. Eltern und Geschwisterkinder des schwer erkrankten Kindes können durchatmen.

Behandlungsspektrum

  • Leukämien
  • Hirntumore
  • Tumore von Muskeln, Knochen und Bindegewebe
  • Embryonale Tumore von Niere, Nebenniere, Leber und Keimdrüsen, Melanome
  • Endokrinologische Tumore (z.B. der Schilddrüse)
  • Alle Formen der Anämie
  • Mangel an Blutplättchen (Thrombozytopenie)
  • Mangel an Abwehrzellen (Neutropenien)
  • Alle Formen der Anämie
  • Mangel an Blutplättchen (Thrombozytopenie)
  • Mangel an Abwehrzellen (Neutropenien)

Unsere Angebote

Die stationäre Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit onkologischen Erkrankungen erfolgt auf unserer Station K8.

Total normal sein bedeutet, nicht nur krank oder gesund zu sein. Total normal ist es, sich immer zwischen diesen beiden Polen zu befinden, also zugleich gesunde und kranke Anteile in sich zu haben.

Mit der Diagnosestellung "Krebs" ändert sich für die Kinder und ihre Familien schlagartig erst einmal alles. Die Kinder erleben im wahrsten Sinne des Wortes eine Einschränkung des Blickfelds. Das ganze Umfeld sieht und behandelt vorrangig die Krankheit. Natürlich steht für die Heilung einer Krebserkrankung die medizinische Behandlung der Ärzte an oberster Stelle; in diesem Setting gilt es jedoch für uns Ergotherapeuten, die Schlupflöcher für jede Minute Lebensqualität zu finden.

Die Kinder und Jugendlichen erfahren einen geschützten Rahmen, in dem sie ihre Patientenrolle verlassen, ihre gesunden Anteile leben und stärken können, was für eine gelingende Behandlung von großer Bedeutung ist.

Die Ergotherapie in der Kinder-Hämatologie/-Onkologie tut den jungen Patienten spürbar gut. Es ist ein besonderes und in Deutschland sehr seltenes Angebot, das durch Spenden finanziert wird.

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FOCUS

In der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Evangelischen Klinikums Bethel werden der Chefarzt Prof. Dr. med. Martin Driessen und der Leitende Arzt der Abteilung für Abhängigkeitserkrankungen Dr. Martin Reker von der Zeitschrift FOCUS in der Ärzteliste 2018 empfohlen. 

http://www.focus.de/

Mukoviszidose-Ambulanz

Unsere Kindertagesklinik wurde durch das Mukoviszidose-Institut und das Zentrum für Qualität und Management im Gesundheitswesen als Mukoviszidose-Ambulanz zertifiziert.

FOCUS

Das Evangelische Klinikum Bethel zählt laut Deutschlands größtem Krankenhausvergleich des FOCUS zu den besten Krankenhäusern in Nordrhein-Westfalen.

http://www.focus.de/

Qualitätssiegel MRSA

Für ihre Maßnahmen gegen die Verbreitung multiresistenter Erreger (MRE) sind das Evangelische Klinikum Bethel (EvKB) und das Krankenhaus Mara vom MRE-Netzwerk Nordwest mit dem Qualitätssiegel MRSA (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus) ausgezeichnet worden. Das Siegel wird nur an Krankenhäuser vergeben, die in 10 verschiedenen Qualitätszielen zur Verhinderung der Verbreitung von MRSA punkten.

Aktion Saubere Hände Silber

Das Evangelische Klinikum Bethel hat 2017 und 2019 erneut die zweithöchste Auszeichnung der "Aktion saubere Hände" für Maßnahmen zur Krankenhaushygiene erhalten.

https://www.aktion-sauberehaende.de/ash/ash/ _blank

Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V.

Das Evangelische Klinikum Bethel ist Mitglied im Aktionsbündnis Patientensicherheit, um unseren Patienten eine größtmögliche Sicherheit bei ihrer Behandlung zukommen zu lassen.

http://www.aps-ev.de/

Verstetigung Hygiene

Das Evangelische Klinikum Bethel wurde mit dem Siegel "Qualität und Transparenz" durch die Interreg Deutschland Nederland ausgezeichnet.

https://www.deutschland-nederland.eu/ _blank