Coronavirus – 2G+ für Patientenbesuche, Testpflicht vor ambulanten Terminen
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Coronavirus – 2G+ für Patientenbesuche, Testpflicht vor ambulanten Terminen

Im EvKB gilt für Patientenbesuche die Regel 2G+, sie sind jetzt täglich von 10-19 Uhr möglich. Vor ambulanten Terminen ist ein aktueller Test...

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menschlich. führend. kompetent.
menschlich. führend. kompetent.

Wenn die Seele leidet, kann der Körper erkranken. Unsere Spezialisten behandeln wirksam Ursachen, Symptome und Beschwerden. Wir sind für Sie da und begleiten Sie.

Psychotherapeutische und Psychosomatische Medizin

Herzlich willkommen!

In unserer Klinik behandeln wir Menschen mit psychischen Erkrankungen aus dem gesamten Spektrum der psychosomatischen Medizin. Ein Schwerpunkt unserer Arbeit sind Menschen mit Gewalterfahrung oder anderen traumatischen Erlebnissen, dafür sind wir weit über die Grenzen Nordrhein-Westfalens hinaus bekannt. Bei uns finden insbesondere Patientinnen, aber auch Patienten mit psychischen Erkrankungen kompetente Hilfe. Unsere Spezialistinnen therapieren Menschen mit komplexen Traumata, Neurosen und Persönlichkeitsstörungen und helfen bei seelischen Krisen und Folgeerkrankungen.

PSZ Bielefeld: Psychosoziales Zentrum für traumatisierte Flüchtlinge

Der Arbeitskreis Asyl Bielefeld und die Klinik für Psychotherapeutische und Psychosomatische Medizin des Evangelischen Klinikums Bethel haben im Mai 2014 mit der Arbeit innerhalb des psychosozialen Zentrums für traumatisierte Flüchtlinge (PSZ) begonnen.

Beim PSZ handelt es sich um ein rein ambulantes Angebot für das besondere Zugangsvoraussetzungen bestehen. Eine Anmeldung ist nur möglich, wenn sich die geflüchteten Menschen in einem laufenden Asylverfahren befinden und keinen gesicherten Aufenthaltsstatus haben, auch müssen die Betroffenen in Bielefeld und Umgebung leben.

Eine Anbindung an die therapeutische Versorgung, die in den Räumlichkeiten unserer Klinik stattfindet, ist nur möglich, wenn die Betroffenen zuvor bei unserem Kooperationspartner PSZ-AK Asyl Bielefeld e.V. angebunden sind. Eine direkte Anmeldung bei uns ist nicht möglich. Da es einen enormen Versorgungsbedarf bei gleichzeitig begrenzten Versorgungsmöglichkeiten gibt, entscheidet der Bereich PSZ-AK Asyl, ob Betroffene angebunden werden können. In der Regel besteht eine Warteliste, teils bestehen jedoch so lange Wartezeiten, dass selbst eine Aufnahme auf die Warteliste nicht immer möglich ist.

Entstanden ist das PSZ Bielefeld in Anlehnung an diverse Einrichtungen (PSZs und Refugios), die bundesweit traumatisierten Flüchtlingen Beratung und Therapie anbieten. Das PSZ in Bielefeld arbeitet zurzeit als Gemeinschaftsprojekt an den zwei Standorten der Kooperationspartner.

Ziel des PSZ ist es, speziell für traumatisierte Flüchtlinge in Bielefeld und Umgebung ein sozialarbeiterisches Angebot in Verbindung mit psychotherapeutischen Interventionen zu etablieren. Hierzu zählen Einschätzung sowie diagnostische Abklärung in Bezug auf mögliche Traumafolgeerkrankungen, ambulante Kriseninterventionen und Therapieangebote, aber auch Schulungen, Fortbildungen und Intervisionsangebote für Helfer, die in die Begleitung der Flüchtlinge eingebunden sind. Zu diesen gehören neben Sprach- und Kulturmittlern auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anderer Institutionen sowie niedergelassene Ärzte und Therapeuten.

Angebote für Flüchtlinge

Sozialarbeiterische Angebote

  • Unterstützung bei der Suche nach ambulanter Psychotherapie
  • Unterstützung bei der Vermittlung von begleitenden Sprach- und KulturmittlerInnen
  • Unterstützung bei der Beantragung der Kostenübernahme von Psychotherapie, Kostenübernahme für die Sprach- und KulturmittlerInnen sowie Fahrtkosten
  • Weitere aufenthaltsrechtliche und Sozialberatungen

Therapeutische Angebote

  • Ambulante diagnostische Gespräche mit dem Schwerpunkt der Feststellung möglicher Traumafolgeerkrankungen
  • Ambulante psychotherapeutische Krisenintervention sowie im begrenzten Umfang traumaorientierte Kurzzeitpsychotherapie

Gruppentherapeutische Angebote

  • Englischsprachige Gruppentherapie für afrikanische Frauen mit Traumafolgestörungen
  • Ambulante, halboffene Gruppen
  • 4-wöchiger Rhythmus
  • Laufzeit max. ein Jahr
  • Inhalte: Psychoedukation im Hinblick auf Traumafolgestörungen sowie Vermittlung von Stabilisierungsübungen

Weitere Gruppen befinden sich in Planung.

Zugangswege für Flüchtlinge

Zunächst wird ein Termin für ein Erstgespräch in den Räumlichkeiten des AK Asyl vereinbart. In diesem wird geklärt, welcher Bedarf besteht, welche Dienste bisher schon unterstützend beteiligt sind und ob ein/-e Sprach- und Kulturmittler/-in für einen psychotherapeutischen Termin bzw. eine psychotherapeutische Stellungnahme erforderlich ist. Im Anschluss werden – je nach Sachlage – weitere Termine vereinbart und gegebenenfalls die Vermittlung an die Klinik organisiert.

Zuständige Ansprechpartnerin:

Kathrin Dallwitz

Diplom-Sozialarbeiterin


Tel: 05 21 - 78 71 52 46

Tel: 05 21 - 78 71 52 46

Fortbildungsreihe für Sprach- und Kulturmittler

  • 8 Termine
  • Laufzeit 1 Jahr
  • Vermittlung von Wissen u.a. zu Besonderheiten der Psychotraumatologie bei Flüchtlingen, Übungen aus der Stabilisierungsphase der Traumatherapie, praktische Aspekte der Therapie zu Dritt, Rolle der Dolmetscherin/des Dolmetschers in der Therapie, Psychohygiene, rechtlichen und ethischen Aspekten, Diversity.

Intervisionsgruppe für Psychotherapeuten

  • 6-wöchiger Rhythmus
  • Unterstützung und Begleitung bei der ambulanten, psychotherapeutischen Behandlung von Flüchtlingen mit Traumafolgeerkrankungen

Netzwerktreffen für Personen und Institutionen, die mit der Arbeit mit traumatisierten Flüchtlingen befasst sind

  • 6-wöchiger Rhythmus
  • Verknüpfung und Vermittlung verschiedener Stellen und Institutionen
  • Inhaltliche Auseinandersetzung mit Themen, die die Arbeit mit traumatisierten Flüchtlingen betreffen

Zugangswege für Fachkräfte

Informationen zu Terminen sowie Anmeldung zur Fortbildungsreihe für Sprach- und Kulturmittler, der Intervisionsgruppe für Psychotherapeuten oder auch zu den Netzwerktreffen über die Klinik für Psychotherapeutische und Psychosomatische Medizin:

Zuständige Ansprechpartnerin:

Laura Riemer

Psychiatrische Institutsambulanz (PIA)


Tel: 0521 772-76931

Tel: 0521 772-76931

laura.riemer@evkb.de

Projekt "Erkennen und Handeln" 

Wir nehmen teil am Projekt "Erkennen und Handeln - Schutz und Gesundheit für schutzbedürftige Flüchtlinge in Rheinland und Westfalen", das durch den Asyl-Migrations-Integrationsfonds AMIF der Europäischen Union gefördert wird.

Projekt "Erkennen und Handeln" 

Kontakt

Klinik für Psychotherapeutische und Psychosomatische Medizin

Johannesstift
Schildescher Straße 103p
33611 Bielefeld

Tel: 0521 772-75903
Tel: 0521 772-75903
Fax: 0521 772-75905

psychosomatik@evkb.de

Anfahrt

Chefarztsekretariat
Tel: 0521 772-75901

Chefärztin

Dr. med.
Andrea Möllering

zum Team

Kontakt

AK Asyl e.V.

Telefonsprechstunde:
Montags 10:00 bis 12:00 Uhr
Tel.: 0521 54 65 15-31
Donnerstags 14:00 bis 16:00 Uhr
Tel.: 0521 54 65 15-32 

Telefonsprechstunden für junge volljährige Geflüchtete (18 bis 27 Jahre) aus OWL
Dienstags 14:00 bis 16:00 Uhr
Donnerstags 10:00 bis 12:00 Uhr
Tel.: 0521 54 65 15-34

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Unsere Auszeichnungen

Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V.

Das Evangelische Klinikum Bethel ist Mitglied im Aktionsbündnis Patientensicherheit, um unseren Patienten eine größtmögliche Sicherheit bei ihrer Behandlung zukommen zu lassen.

http://www.aps-ev.de/

Qualitätssiegel MRSA

Für ihre Maßnahmen gegen die Verbreitung multiresistenter Erreger (MRE) sind das Evangelische Klinikum Bethel (EvKB) und das Krankenhaus Mara vom MRE-Netzwerk Nordwest mit dem Qualitätssiegel MRSA (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus) ausgezeichnet worden. Das Siegel wird nur an Krankenhäuser vergeben, die in 10 verschiedenen Qualitätszielen zur Verhinderung der Verbreitung von MRSA punkten.

Aktion Saubere Hände Gold

Mit dem Gold-Zertifikat für die Jahre 2022 und 2023 hat das Evangelische Klinikum Bethel die höchste Auszeichnung der "Aktion saubere Hände" für Maßnahmen zur Krankenhaushygiene erhalten.

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