Coronavirus – 2G+ für Patientenbesuche, Testpflicht vor ambulanten Terminen
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Coronavirus – 2G+ für Patientenbesuche, Testpflicht vor ambulanten Terminen

Im EvKB gilt für Patientenbesuche die Regel 2G+, sie sind jetzt täglich von 10-19 Uhr möglich. Vor ambulanten Terminen ist ein aktueller Test...

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menschlich. führend. kompetent.
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Bei urologischen Themen begegnen wir Ihnen mit einem Höchstmaß an Diskretion. Bei uns finden Sie High-tech-Medizin und Ansprechpartner, die effektiv helfen.

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Urologie

Herzlich willkommen!

Urologische Beschwerden und Erkrankungen sind leider noch immer Tabuthemen. Sie sind häufig mit Scham verbunden und die Hemmschwelle der Betroffenen ist oftmals groß. Wir begegnen unseren Patienten mit besonderem Verständnis und immer mit dem Wissen: Menschen mit urologischen Erkrankungen kann auf vielfältige Weise geholfen werden.

Wir behandeln alle Erkrankungen des männlichen und weiblichen Harntrakts sowie des männlichen Genitals im Kindes- und Erwachsenenalter. Schwerpunkte liegen in der stationären und ambulanten Behandlung von Prostata-, Nierenzell-, Blasen-, Harnleiter-, Nierenbecken- und Hodenkrebs sowie Nebennierentumoren. Auch bei Inkontinenz, gutartiger Prostatavergrößerung, Harnsteinleiden und in der Kinderurologie sind wir hochkompetente und vertrauensvolle Ansprechpartner.

Unsere Klinik im Johannesstift ist ein Zentrum für computerassistierte und robotische Urologie und wurde von der Deutschen Krebsgesellschaft als Uroonkologisches Zentrum zertifiziert.

Die wichtigsten Fragen zu Prostatakrebs

Vorsorgeuntersuchungen gehören zu einem gesunden Lebensstil. Das gilt auch für Männer, die das Angebot einer Früherkennungsuntersuchung zu Prostatakrebs regelmäßig nutzen sollten. Informationen gibt es hier: Prof. Dr. med. Jesco Pfitzenmaier, Chefarzt der Klinik für Urologie am EvKB, antwortet auf besonders häufig gestellte Fragen zum Prostatakarzinom.  

Prostatakrebs ist in Deutschland unter Männern die häufigste Krebserkrankung.

Prostatakrebs kann gefährlich sein. Es sterben jährlich 13.000 Männer daran.

Die modernen Behandlungsmethoden eröffnen sehr gute Überlebens- und sogar Heilungschancen bei  90 Prozent der betroffenen Patienten

Die Untersuchung zur Krebsfrüherkennung ist enorm wichtig, denn wenn der Tumor frühzeitig entdeckt wird, können beispielsweise Metastasenbildung oder Blutungen verhindert werden.

Normalerweise beginnt man mit der Vorsorge ab dem 45. Lebensjahr. Empfohlen wird das 40. Lebensjahr, wenn Vater oder Bruder am Prostatakarzinom erkrankt sind.

Die Kombination unterschiedlicher Untersuchungen erhöhen die Wahrscheinlichkeit, frühzeitig aggressive Tumore zu entdecken.

80 – 85 Prozent der Prostatakarzinome werden über eine veränderten PSA-Wert entdeckt.
Das bedeutet nicht, dass eine Erhöhung des PSA-Wertes automatisch bedeutet, dass ein Prostatakarzinom vorliegt. Der PSA-Wert kann auch durch eine Entzündung, eine gutartige Prostataerkrankung oder ein Trauma erhöht sein. Bei einer Veränderung des PSA-Wertes müssen wir genau abklären, was dahintersteckt.

Nein, überhaupt nicht. Es ist ganz wichtig mit dem Patienten und seinen Angehörigen zu sprechen, welche Therapiemöglichkeiten es mit allen Vor- und Nachteilen gibt. Unsere Grundlage sind die Befunde und vor allem das Gespräch mit dem Patienten, der seine Lebenssituation am besten kennt und selbst entscheidet.

Es gibt verschiedene Richtwerte, wann eine Biopsie der Prostata erfolgen sollte. das ist einmal der erhöhte PSA-Wert und der Anstieg des Wertes über einen bestimmten Zeitraum oder eine auffällig rektale Untersuchung.

Bei der Biopsie werden mit Hilfe einer Nadel Proben aus der Prostata genommen. Diese Proben werden von einem Pathologen untersucht. Er kann so feststellen, ob eine Tumorerkrankung vorliegt oder nicht.

Auf keinen Fall. Das kann ich deswegen so sicher sagen, weil wir eine Biopsie unter einer Betäubung durchführen, so dass der Patient nichts mitbekommt.

Die Operation ist nur eine von vielen Therapiemöglichkeiten, mit der wir die Tumorerkrankung heilen können. Tendenziell werden eher jüngere Patienten operiert und ältere Patienten beispielsweise mit einer  Strahlentherapie behandelt. Mögliche Risiken der Operation können bei älteren Patienten eher auftreten als bei jüngeren.

Das Ziel aller Behandlungsverfahren ist die Heilung vom Tumor. Dafür müssen leider in dem ein oder anderen Fall Risiken in Kauf genommen werden. Die Nebenwirkungen, über die sich die Patienten am meisten sorgen, sind die Inkontinenz und die Impotenz.

Wir rechnen heutzutage mit einer Inkontinenzrate von circa 5 Prozent. Wichtig zu wissen ist, dass es kaum noch eine komplette Inkontinenz ist, wie vor vielen Jahren. Zusätzlich gibt es viele Möglichkeiten, den Männern durch konservative Methoden oder kleinere Operationen zu helfen.

Leider tritt eine Impotenz nach Operationen häufiger auf als eine Inkontinenz.
Es gibt aber auch hier medikamentöse Ansätze, mit denen eine Potenz nach der OP erreicht werden kann. Und wenn das nicht ausreicht, haben wir die Möglichkeit Penisschwellkörper zu implantieren, die eine gute Zufriedenheit bei beiden Sexualpartnern schaffen.

Die meisten der Prostatakrebsoperationen werden minimalinvasiv und in unserer Klinik roboterassistiert gemacht. Die Vorteile sind ein geringerer Blutverlust und deutlich schnellere Erholungszeiten. Der Patient kann früher wieder an seinem Lebensalltag teilnehmen.
Die roboterassistierte Chirurgie wird in der Urologie auch bei Operationen der Nieren und Blase eingesetzt. Und zwar nicht nur bei bösartigen Erkrankungen, sondern auch bei gutartigen arbeiten wir mit dem System DaVinci - so der Name des Robotersystems - weil die Vorteile für die Patientinnen und Patienten deutlich sind.

Klinikforum ONLINE: Prostatakrebs

Am 23. Juni 2020 wurde das erst Klinikforum ONLINE zum Thema Prostatakrebs im Evangelischen Klinikum Bethel als Livestream gesendet.
Hier finden Sie die Aufzeichnung.

Unsere Auszeichnungen

Uroonkologisches Zentrum

Die Deutsche Krebsgesellschaft hat das Evangelische Klinikum Bethel als Uroonkologisches Zentrum zertifiziert. Es beinhaltet das Prostatakrebszentrum, das Nierenkrebszentrum sowie das Harnblasenkrebszentrum. 

https://www.krebsgesellschaft.de/ _blank - "weitere Informationen zur Deutschen Krebsgesellschaft"

Mitglied im Tumorzentrum Bielefeld im EvKB

Unsere Klinik ist Mitglied im fachübergreifenden Tumorzentrum Bielefeld am Evangelischen Klinikum Bethel.

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DIN EN ISO 9001:2015

Zertifiziert nach aktueller Zertifizierungsvorgabe DIN EN ISO 9001:2015

https://www.wieso-cert.de/

FOCUS

Im größten Krankenhausvergleich des FOCUS zählt das Evangelische Klinikum Bethel 2022 erneut zu den besten Krankenhäusern bundesweit und belegt Platz 12 der besten Kliniken in Nordrhein-Westfalen. Außerdem wurden 10 medizinische Schwerpunkte mit dem begehrten FOCUS-Siegel als nationale Fachklinik ausgezeichnet.

Aktion Saubere Hände Gold

Mit dem Gold-Zertifikat für die Jahre 2022 und 2023 hat das Evangelische Klinikum Bethel die höchste Auszeichnung der "Aktion saubere Hände" für Maßnahmen zur Krankenhaushygiene erhalten.

https://www.aktion-sauberehaende.de/ash/ash/ _blank

Qualitätssiegel MRSA

Für ihre Maßnahmen gegen die Verbreitung multiresistenter Erreger (MRE) sind das Evangelische Klinikum Bethel (EvKB) und das Krankenhaus Mara vom MRE-Netzwerk Nordwest mit dem Qualitätssiegel MRSA (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus) ausgezeichnet worden. Das Siegel wird nur an Krankenhäuser vergeben, die in 10 verschiedenen Qualitätszielen zur Verhinderung der Verbreitung von MRSA punkten.

Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V.

Das Evangelische Klinikum Bethel ist Mitglied im Aktionsbündnis Patientensicherheit, um unseren Patienten eine größtmögliche Sicherheit bei ihrer Behandlung zukommen zu lassen.

http://www.aps-ev.de/