menschlich. führend. kompetent.
menschlich. führend. kompetent.

Im Bauchraum befinden sich wichtige Organe, die tagtäglich ganz besondere Aufgaben erfüllen. Die vielfältigen Erkrankungen dieser komplexen Organsysteme diagnostizieren und behandeln wir nach neuesten medizinischen Erkenntnissen.

Innere Medizin und Gastroenterologie

Herzlich willkommen!

In unserer Klinik führen wir die gesamte Diagnostik, Therapie und Prävention von akuten sowie chronischen Erkrankungen des gesamten Magen-Darm-Trakts, der Leber, der Galle, der Bauchspeicheldrüse, sowie der dazugehörigen Stoffwechselerkrankungen durch. Für unsere besonderen Schwerpunkte, die Endoskopie und Sonografie, verfügen wir über ein modernes Endoskopie- und Diagnostikzentrum. Hier kommen vielfältige etablierte und innovative sonografische, interventionell-endoskopische und endosonografische Verfahren sowie die gastroenterologische Funktionsdiagnostik zum Einsatz. Damit bieten wir rund um die Uhr und auf schonende Art sowohl umfangreiche Diagnostik als auch geeignete Therapiemöglichkeiten. Zusammen mit der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie bildet unsere Klinik das fachübergreifende (interdisziplinäre) Bauchzentrum Bielefeld, das seit mehr als 10 Jahren nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert ist.

Es ist uns ausgesprochen wichtig, dass sich unsere Patienten nicht nur medizinisch sicher bei uns aufgehoben fühlen, sondern sich ebenso auf menschlicher Ebene wohl fühlen. Die technische Ausstattung der Klinik und die Kompetenz des gesamten Teams sind beste Voraussetzungen für eine rundum erfolgreiche Diagnostik und individuelle Therapie.

Schwerpunkte

In der Klinik für Innere Medizin und Gastroenterologie im Evangelischen Klinikum Bethel (EvKB) werden Patienten mit einem sehr breiten Spektrum internistischer Erkrankungen behandelt. Die Schwerpunkte liegen in der Diagnostik und Therapie akuter sowie chronischer Erkrankungen der Speiseröhre, des Magens, des Dünn- und Dickdarms, der Leber, Galle sowie der Bauchspeicheldrüse. Für eine genaue und vor allem reibungslose Versorgung betreiben wir im Johannesstift ein eigenes Endoskopie- und Diagnostik-Zentrum. Ebenso werden Stoffwechselstörungen, speziell Diabetes mellitus Typ I und Typ II, sowie Infektionskrankheiten kompetent und zielgerichtet abgeklärt und behandelt. Einen besonderen Schwerpunkt stellen alle Tumoren des Bauchraums dar, die durch die fachübergreifende Zusammenarbeit im Tumorzentrum und im Bauchzentrum optimiert diagnostiziert und therapiert werden. Die große Zentrale Notaufnahme am Standort gewährleistet zusammen mit der interdisziplinären Intensivstation und dem 24-Stunden-Endoskopie-Notdienst jederzeit eine kompetente fachärztliche Notfallversorgung.

Behandlungsspektrum

  • Erkrankungen der Speiseröhre (inkl. Divertikel, Achalasie)
  • Erkrankungen des Magens
  • Erkrankungen des Dünndarms
  • Erkrankungen des Dickdarms
  • Erkrankungen des Analkanals
  • Akute und chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (Divertikulitis, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa)
  • Hämorrhoiden
  • Prolaps
  • Fissuren
  • Virushepatitiden
  • Metabolische Lebererkrankungen
  • Autoimmunerkrankungen der Leber
  • Hereditäre Lebererkrankungen
  • Alkoholische und nicht-alkoholische Leberentzündungen
  • Lebertumore
  • Leberzirrhose
  • unklare Leberherde (Abzess, Leberzysten, gutartige Tumore)
  • Vorbereitung und Nachsorge bei Lebertransplantation
  • Abklärung von bösartigen Raumforderungen der Leber
  • Gallenblasenkonkremente
  • Gallenwegskonkremente
  • Gallenwegstumore
  • Gallenwegsentzündungen
  • Autoimmunologische Gallenwegserkrankungen
  • Akute Pankreatitis
  • chronische Pankreatitis
  • Pankreaskonkremente
  • Pankreastumore
  • Tumore der Speiseröhre
  • Tumore des Magens
  • Tumore des Dünndarms
  • Tumore des Dickdarms
  • Tumore des Analkanals
  • Neuroendokrine Tumore
  • Gastrointestinale Stromatumore
  • hepatozelluläres Karzinom
  • cholangiozelluläres Karzinom
  • Lebermetastasen
  • Maligner Aszites
  • Maligner Pleuraerguss
  • Diabetes mellitus I, II und III
  • Fettstoffwechselstörungen
  • Funktionelle Verdauungsstörungen
  • Inkontinenz
  • Gastrointestinale Blutungen aller Lokalisationen
  • Prämaligne Veränderungen am Gastrointestinaltrakt

Diagnostik

Alle Untersuchungen werden - entsprechend den neuesten Anforderungen - in dafür speziell eingerichteten, klimatisierten Räumen des Endoskopie- und Diagnostikzentrums im Johannesstift durchgeführt. Eine kontinuierliche Überwachung und elektronische Dokumentation der Vitalparameter (Blutdruck, Pulsfrequenz, EKG-Ableitung, Sauerstoffsättigung) ist bei jeder Untersuchung Standard, ebenso die Durchführung der Interventionen mit CO2-Insufflation. Um höchstmögliche Sicherheit zu gewährleisten, werden die Patienten nach der Untersuchung in einem Überwachungsbereich nachbeobachtet. Die Klinik legt besonderen Wert auf die Umsetzung höchster Qualitätsstandards bei allen interventionellen Verfahren und wertet dazu regelmäßig eine Vielzahl von Parametern für Prozess- und Ergebnisqualität aus.

  • umfangreiche laborchemische Diagnostik
  • Sonographie inklusive Kontrastmittelsonographie
  • sonographisch-gezielte Punktionen und Drainagen (Brustkorb, Bauch, etc.) Leberpunktion perkutan und transjugulär
  • 24-Stunden-Säuremessung in der Speiseröhre (Langzeit-pH-Metrie)
  • Druckmessungen (Manometrien): Speiseröhre, Analkanal
  • H2-Atemexhalationstests (Laktose, Laktulose, Glukose, Fructose)

Das Endoskop ist ein leistungsfähiges, biegsames optisches Instrument. Im Bereich der Gastroenterologie wird es für Untersuchungen und therapeutische Behandlungen durch den Mund, die Nase, den After (oder teilweise auch über die Bauchdecke) in den Körper des Patienten eingeführt. Dabei überträgt es hochauflösende Videobilder an einen Monitor. Auf diese Weise sind Untersuchungen des Magens, der Speiseröhre, des Darms, der Gallenwege, und der Bauchspeicheldrüse möglich. Während dieses Vorgangs lassen sich mit dem Endoskop eine Vielzahl therapeutischer Verfahren vornehmen.

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Bei der Untersuchung der Leber mittels Ultraschall können vielfältige Veränderungen festgestellt werden. In der Regel erfolgt im Rahmen der Abklärung einer internistischen Erkrankung eine Ultraschalluntersuchung aller Bauchorgane, ergänzt – je nach Befund – durch eine Ultraschallgestützte Feinnadelpunktion (Leber, Tumoren) oder eine diagnostische bzw. therapeutische Drainage.

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Therapie

Ein Schwerpunkt unserer Klinik liegt in der therapeutisch-interventionellen Anwendung der Endoskopie. Alle Gastroenterologen haben eine langjährige Erfahrung in der Durchführung dieser zum Teil komplexen therapeutischen Eingriffe, durch die manche chirurgischen Eingriffe vermieden werden können. Im Endoskopie- und Diagnostikzentrum stehen folgende therapeutische Verfahren rund um die Uhr zur Verfügung:

  • Behandlung von Ausstülpungen der Speiseröhre (Endoskopische Schnittverfahren bei Zenkerdivertikel)
  • Behandlung der Achalasie durch Ballondilatation oder Injektion von Botulinumtoxin
  • endoskopische Biopsie und Abtragung von Polypen (Polypektomie)
  • Schleimhautabtragung (EMR = endoskopische Mukosa-Resektion)
  • Schleimhautdestruktion, z. B. durch APC (Argon Plasma Coagulation) von Tumorvorstufen sowie Tumoren in Frühstadien
  • Aufdehnung (Bougierung, Ballondilatation)
  • Plastik- oder Metall-Stenteinlagen (Stentimplantation) bei gut- oder bösartigen Engstellen der Speiseröhre
  • Behandlung von Krampfadern in der Speiseröhre (Ösophagusvarizen) mittels
  • Gummibandligatur
  • Injektionstherapie
  • Behandlung von Blutungen
  • Fremdkörperentfernung
  • Schleimhautabtragung mittels EMR (endoskopische Mukosaresektion) oder ESD (endoskopische Submukosa-Dissektion)
  • Schleimhautdestruktion, z. B. durch APC (Argon Plasma Coagulation) von Tumorvorstufen oder Früh-Karzinomen
  • Aufdehnung (Bougierung, Ballondilatation) bei Engstellungen im Magenausgangsbereich
  • Einlage selbstexpandierender Metallstents bei bösartigen Erkrankungen
  • Behandlung von Krampfadern im Magen (Fundusvarizen) mittels Verklebung
  • Behandlung von Blutungen durch Haemoclips oder Injektionstherapie
  • Behandlung von Gefäßanomalien (Angiodysplasien) mittels APC (Argon Plasma Coagulation)
  • Fremdkörperentfernung
  • Anlage von Ernährungssonden (PEG = perkutane endoskopische Gastrostomie)
  • Abtragung von Polypen (Polypektomie)
  • Schleimhautabtragung mittels EMR (endoskopische Mukosaresektion)
  • Schleimhautdestruktion, z. B. durch APC (Argon Plasma Coagulation) von Tumorvorstufen oder Früh-Karzinomen
  • Aufdehnung (Bougierung, Ballondilatation) bei Engstellungen im Dünndarmbereich
  • Plastik- oder Metall-Stenteinlagen (Stentimplantation) bei bösartigen Erkrankungen
  • Behandlung von Krampfadern im Zwölffingerdarm (Duodenalvarizen) mittels Verklebung
  • Behandlung von Blutungen durch Hemoclips oder Injektionstherapie
  • Behandlung von Gefäßanomalien (Angiodysplasien) mittels APC (Argon Plasma Coagulation)
  • Fremdkörperentfernung
  • Anlage von Ernährungssonden (PEJ = perkutane endoskopische Jejunostomie)
  • Abtragung von Polypen (Polypektomie)
  • Schleimhautabtragung mittels EMR (endoskopische Mukosaresektion)
  • Schleimhautdestruktion, z. B. durch APC (Argon Plasma Coagulation) von Tumorvorstufen oder Früh-Karzinomen
  • Aufdehnung (Bougierung, Ballondilatation) bei Engstellungen im Dickdarmbereich z. B. bei Morbus crohn oder nach Operation
  • Anlage von Dekompressionssonden
  • Anlage von Metallstents (Stentimplantation) bei bösartigen Engstellungen
  • Behandlung von Hämorrhoiden mittels Gummibandligatur oder Sklerosierung
  • Erweiterung der Einmündung des Gallengangs durch Schnitt (Papillotomie) oder Aufweitung mittels Ballon (Sphinkteroplastie)
  • Entfernung von Gallengangsteinen; in besonderen Fällen zusätzliche mechanische Lithotripsie (Steinzertrümmerung) oder durch Stoßwellen von außen (ESWL)
  • Therapie von bösartigen oder entzündlichen Gallengangstenosen durch Aufdehnung (Bougierung, Dilatation) oder Prothesenversorgung (Plastik- oder Metallstents)
  • Therapie von postoperativen Komplikationen am Gallengang (Stenose/Leckage)
  • Abtragung von Tumoren an der Einmündung des Gallengangs (Papillektomie)
  • Behandlung von Blutungen im Gallenwegsystem
  • Einsatz perkutan-transhepatischer Verfahren mit Cholangiographie (PTC), Cholangioskopie (PTCS) sowie Gallengangs-Drainagen (PTCD) nach Versagen endoskopischer Methoden
  • Erweiterung des Pankreasausführungsgangs durch Schnitt (Papillotomie) bei verschiedenen Erkrankungen (Chronische Pankreatitis),
  • Funktionsstörungen oder Anlageanomalien (Pankreas divisum)
  • Aufdehnung (Bougierung, Dilatation) und Prothesenversorgung von Engstellen des Pankreasgangsystems
  • Entfernung von Pankreasgangsteinen
  • endoskopisch oder endosonographisch gesteuerte Drainagen bei Pseudozysten oder Abszessen über das Pankreasgangsystem oder die Magen- bzw. Duodenalwand (Zystogastro- oder Zystoduodenostomie)
  • endosonographisch gesteuerte Plexusblockade zur Therapie von Schmerzen bei Pankreastumoren
  • Behandlung von Blutungen im Gangsystem
  • Therapie vererbbarer und autoimmuner Lebererkrankungen
  • Therapie bei Virushepatitis
  • Therapie einer Leberzirrhose sowie deren Komplikationen
  • Therapie der portalen Hypertension, unter anderem durch Implantation von transjugulären intrahepatischen portosystemischen Shunts (TIPSS)
  • Therapie des hepatozellulären Karzinoms
  • Therapie des cholangiozellulären Karzinoms
  • Therapie von Lebermetastasen

Kontakt

Klinik für Innere Medizin und Gastroenterologie

Johannesstift
Schildescher Straße 99
33611 Bielefeld

Tel: 05 21 - 772 7 55 01
Tel: 05 21 - 772 7 55 01
Fax: 05 21 - 772 7 55 02

martin.krueger@evkb.de

Anfahrt

Chefarzt

Prof. Dr. med.
Martin Krüger

zum Team

24-Stunden-Notfall-Endoskopie

Sie erreichen unsere Notfall-Endoskopie rund um die Uhr unter:

Tel.: 05 21 - 772 7 02

Aktuelles aus der Klinik

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Forschung & Lehre

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Bewerben Sie sich! Arbeiten im EvKB

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Mitglied im Onkologischen Zentrum Bielefeld im EvKB

Zertifiziert durch die Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie (DGHO)

https://www.dgho.de/

DIN EN ISO 9001:2008

Zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2008

https://www.wieso-cert.de/

FOCUS

Das Evangelische Klinikum Bethel zählt laut Deutschlands größtem Krankenhausvergleich des FOCUS zu den besten Krankenhäusern bundesweit.

http://www.focus.de/

FOCUS

Der größte Krankenhausvergleich des Magazins FOCUS führt das Evangelische Klinikum Bethel (EvKB) auf Platz 5 der besten Kliniken in Nordrhein-Westfalen.

Qualitätssiegel MRSA

Für ihre Maßnahmen gegen die Verbreitung multiresistenter Erreger (MRE) sind das Evangelische Klinikum Bethel (EvKB) und das Krankenhaus Mara vom MRE-Netzwerk Nordwest mit dem Qualitätssiegel MRSA (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus) ausgezeichnet worden. Das Siegel wird nur an Krankenhäuser vergeben, die in 10 verschiedenen Qualitätszielen zur Verhinderung der Verbreitung von MRSA punkten.

Aktion Saubere Hände Silber

Das Evangelische Klinikum Bethel hat 2017 und 2019 erneut die zweithöchste Auszeichnung der "Aktion saubere Hände" für Maßnahmen zur Krankenhaushygiene erhalten.

https://www.aktion-sauberehaende.de/ash/ash/ _blank

Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V.

Das Evangelische Klinikum Bethel ist Mitglied im Aktionsbündnis Patientensicherheit, um unseren Patienten eine größtmögliche Sicherheit bei ihrer Behandlung zukommen zu lassen.

http://www.aps-ev.de/