menschlich. führend. kompetent.
menschlich. führend. kompetent.

Wenn die Kinderseele leidet, helfen wir als vertrauensvoller und kompetenter Ansprechpartner aus der Krise.

Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie

Herzlich willkommen!

unsere Klinik bietet für Kinder und Jugendliche aus Bielefeld ambulante, tagesklinische und stationäre Diagnostik, Beratung und Behandlung bei psychischen Problemen, Verhaltensauffälligkeiten und Entwicklungsstörungen an.

Bereiche

Unsere Klinik hat den Versorgungsauftrag für Kinder- und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr für das Stadtgebiet Bielefeld erhalten. Wir bieten stationäre Behandlungen für Kinder und Jugendliche in akuten Krisen auf unserer intensiv-psychiatrischen Station, geplante stationäre Therapien auf unserer Jugendstation und Kinderstation sowie teilstationäre Behandlungen für Kinder und Jugendlichen in unserer Tagesklinik an. Des Weiteren befindet sich eine Psychiatrische Institutsambulanz derzeit im Aufbau.

Die Patientenversorgung findet in enger Zusammenarbeit mit dem Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) Kinder- und Jugendpsychiatrie, den anderen Kliniken des Kinderzentrums sowie der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie im EvKB statt.

Die Ambulanz befindet sich derzeit im Aufbau.

Auf der Kinderstation werden 9 Kinder im Alter von ca. 5 bis 12 Jahren behandelt.

Unsere Behandlungsschwerpunkte:

  • Aktivitäts- und Aufmerksamkeitsstörungen
  • expansive und oppositionelle Störungen
  • psychische Störungen in Folge von Traumatisierungen
  • Ängste und Zwänge
  • depressive Verstimmungen
  • Einnässen und Einkoten

Auch Kinder mit den Diagnosen

  • Autismus
  • Entwicklungsstörungen
  • Schulprobleme und Schulverweigerung
  • Mutismus und Bindungsstörungen
  • Tic-Störungen

können auf unserer Kinderstation behandelt werden.

Innerhalb der stationären Behandlung der Kinder ist uns die Zusammenarbeit mit den Eltern und Familien besonders wichtig. Wir führen regelmäßig Elterngespräche und laden wöchentlich zur Elterngruppe ein. An den Wochenenden versuchen wir über eine vorbereitete Belastungserprobung, die erreichten Fortschritte im familiären Umfeld zu erproben.

Unser multimodaler Behandlungsansatz beinhaltet:

  • Einzeltherapie
  • Gruppentherapie
  • Ergotherapie
  • Milieutherapie
  • Beschulung in der Klinikschule
  • sowie eine enge Begleitung der Kinder im Alltag über den Pflege- und Erziehungsdienst.

Auch eine medikamentöse Behandlung ist möglich und kann unter gut kontrollierten stationären Bedingungen erprobt werden. Unser Ziel ist es, die Ressourcen des Kindes und der Familie in den Blick zu nehmen, diese zur Lösung des Problemverhaltens nutzbar zu machen und so Hilfe zur Selbsthilfe zu leisten.

Auf der Jugendstation werden Jugendliche vom 13. bis zum 18. Lebensjahr behandelt. Es stehen 10 Behandlungsplätze zur Verfügung. Die multimodale multiprofessionelle Behandlung auf unserer Station hat einen psychotherapeutischen Schwerpunkt. Ziel der stationären Behandlung besteht in dem Ausbau der Kräfte und der Ressourcen der Patienten mit jugendpsychiatrischen Erkrankungen, in der Stabilisierung der Krankheitssymptome um eine nachfolgende ambulante Behandlung zu ermöglichen und darin das psychosoziale Umfeld zu verbessern (Elternarbeit, Beratung der beteiligten Institutionen wie z.B. das Jugendamt und Einrichtungen der Jugendhilfe). Für eine erfolgreiche Behandlung auf unserer Station ist die ausreichende Motivation der Patienten und der Familien von großer Bedeutung. Die Patienten mit akuter Eigen- oder Fremdgefährdung, fehlender freiwilligen Bereitschaft zur Annahme des Therapieangebots oder intensivmedizinischen Überwachungsbedarf können auf der Jugendstation nicht behandelt werden.

Auf der intensiv-psychiatrischen Station werden alle Kinder- und Jugendlichen aus unserem Versorgungsgebiet (Bielefeld) in psychiatrischen Krisen behandelt, die einen besonders geschützten Rahmen benötigen. Es stehen 9 Behandlungsplätze zur Verfügung. Die bauliche Gestaltung erlaubt wahlweise eine geschlossene Führung der Station.

Als intensiv-psychiatrische Station verstehen wir uns als Schutzort in psychischen Krisen, vor allem, wenn diese von intensiver Beschäftigung mit dem eigenen Tod und Todeswünschen (Suizidalität) oder schwerer Beeinträchtigung des Realitätsbezugs, der Wahrnehmung und zum Beispiel Wahn (Psychose) gekennzeichnet sind. In solchen Fällen geht es neben der Abwendung von unmittelbaren Gefahren für den Patienten (Selbstgefährdung) oder Dritte (Fremdgefährlichkeit) auch immer um Diagnostik und Beratung innerhalb einer leitlinienkonformen Behandlung.

Da häufig auch der erste Kontakt zu kinder- und jugendpsychiatrischen und -psychotherapeutischen Hilfsangeboten aus einer Krise heraus erfolgt, sehen wir uns auch als Brückenbauer und Weichensteller in enger Zusammenarbeit mit den Kinder- und Jugendärzten, kinder- und jugendpsychchiatrischen/-psychotherapeutischen Praxen und niedergelassenen Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten.

Hier sehen wir in transparenter und wertschätzend professioneller Haltung den Schlüssel nicht nur zum Überwinden einer Krise, sondern auch zum Einleiten einer Behandlung zur Stabilisierung über unsere stationäre Behandlung hinaus.

Hierzu setzen wir auf den Einsatz von Techniken aus

  • Verhaltenstherapie
  • Systemische Therapie
  • DBT-A

Wir haben es uns zum Anspruch gemacht, die Krise nicht nur zu beobachten, sondern den Patienten und seine Familie dahingehend zu befähigen, dass Fertigkeiten und Notfallpläne erarbeitet und verbindlich festgehalten werden, die erneute Krisen verhindern oder zumindest deutlich besser auffangbar machen sollen.

In besonders herausfordernden Fällen mit dringender Behandlungsnotwendigkeit (Indikationsstellung in Rücksprache mit den Eltern und der zuweisenden kinder- und jugendpsychiatrischen Praxis, dem kinder- und jugendpsychiatrischen Dienst des Gesundheitsamts und unserer Klinik) kann eine Behandlung bei fehlender, krankheitsbedingter Motivation in unserem geschützten Bereich begonnen werden um sie dann nach Motivationsaufbau auf unseren Therapiestationen fortzusetzen.

In der Tagesklinik werden Schulkinder und Jugendliche bis zum Alter von 18 Jahren behandelt. Für die Behandlung stehen 16 Behandlungsplätze (10-11 für Jugendliche und 5-6 Kinder) zur Verfügung. Unser Behandlungsangebot umfasst prinzipiell das gesamte Behandlungsspektrum der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Es richtet sich an diejenigen Kinder und Jugendlichen, für die eine ambulante Behandlung nicht ausreicht, da deutliche Einschränkungen im Alltag bestehen, aber bei denen eine stationäre Behandlung nicht sein muss. Dies bedeutet, dass eine ausreichende Stabilität und Motivation bestehen sollte, um verlässlich täglich in die Tagesklinik zu kommen und kontinuierlich in der Therapie mitzuarbeiten. In der Tagesklinik können keine Kinder und Jugendliche behandelt werden, bei denen eine Eigen- oder Fremdgefährdung, Weglauftendenzen, Drogenkonsum, eine akute Psychose oder ein Schulabsentismus von mehr als 3 Monaten besteht. Die Behandlung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit den Eltern.

Infos in Zeiten des Coronavirus

» Information für Patientinnen und Patienten des Kinderzentrums und Angehörige

» Tipps für Eltern in der Corona-Situation

Hotline
Belastungen im Familienalltag in der Corona-Situation
Tel: 0521 772-78043
Montag – Donnerstag 8 – 16 Uhr
Freitag 8 – 14 Uhr

Kontakt

Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie

Haus Mosesberg
Remterweg 13a
33617 Bielefeld

Tel: 0521 772-76930 / -76931
Tel: 0521 772-76930 / -76931
Fax: 0521 772-76916

kjp-anmeldung@evkb.de

Anfahrt

Chefarztsekretariat

Tel: 0521 772-76967
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Chefarzt

Prof. Dr. med.
Michael Siniatchkin

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