menschlich. führend. kompetent.
menschlich. führend. kompetent.

Wenn die Kinderseele leidet, helfen wir als vertrauensvoller und kompetenter Ansprechpartner aus der Krise.

Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie

Herzlich willkommen!

unsere Klinik bietet für Kinder und Jugendliche aus Bielefeld ambulante, tagesklinische und stationäre Diagnostik, Beratung und Behandlung bei psychischen Problemen, Verhaltensauffälligkeiten und Entwicklungsstörungen an.

Bereiche

Unsere Klinik hat den Versorgungsauftrag für Kinder- und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr für das Stadtgebiet Bielefeld erhalten. Derzeit bieten wir stationäre Behandlungen für Kinder und Jugendliche in akuten Krisen auf unserer intensiv-psychiatrischen Station, geplante stationäre Therapien auf unserer Jugendstation, sowie teilstationäre Behandlungen für Kinder und Jugendliche in unserer Tagesklinik an. Die Kinderstation und die Ambulanz befinden sich noch im Aufbau. Die Patientenversorgung findet in enger Zusammenarbeit mit dem MVZ Kinder- und Jugendpsychiatrie, den anderen Kliniken des Kinderzentrums sowie der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie im EvKB statt. 

Im Verlauf des Jahres 2019 wird unsere Klinik 27 stationäre und 16 tagesklinische Behandlungsplätze sowie eine Sprechstunde zur ambulanten Behandlung anbieten können.

Voraussichtlich ab Herbst 2019 wird es eine angegliederte Ambulanz in unserer Klinik geben.

Voraussichtlich ab Herbst 2019 können auf der Kinderstation 9 stationäre Behandlungsplätze für Kinder im Alter zwischen 5 und 12 Jahren angeboten werden.

Auf der Jugendstation werden Jugendliche vom 13. bis zum 18. Lebensjahr behandelt. Es stehen 10 Behandlungsplätze zur Verfügung. Die multimodale multiprofessionelle Behandlung auf unserer Station hat einen psychotherapeutischen Schwerpunkt. Ziel der stationären Behandlung besteht in dem Ausbau der Kräfte und der Ressourcen der Patienten mit jugendpsychiatrischen Erkrankungen, in der Stabilisierung der Krankheitssymptome um eine nachfolgende ambulante Behandlung zu ermöglichen und darin das psychosoziale Umfeld zu verbessern (Elternarbeit, Beratung der beteiligten Institutionen wie z.B. das Jugendamt und Einrichtungen der Jugendhilfe). Für eine erfolgreiche Behandlung auf unserer Station ist die ausreichende Motivation der Patienten und der Familien von großer Bedeutung. Die Patienten mit akuter Eigen- oder Fremdgefährdung, fehlender freiwilligen Bereitschaft zur Annahme des Therapieangebots oder intensivmedizinischen Überwachungsbedarf können auf der Jugendstation nicht behandelt werden.

Auf der intensiv-psychiatrischen Station werden alle Kinder- und Jugendlichen aus unserem Versorgungsgebiet (Bielefeld) in psychiatrischen Krisen behandelt, die einen besonders geschützten Rahmen benötigen. Es stehen 9 Behandlungsplätze zur Verfügung. Die bauliche Gestaltung erlaubt wahlweise eine geschlossene Führung der Station.

Als intensiv-psychiatrische Station verstehen wir uns als Schutzort in psychischen Krisen, vor allem, wenn diese von intensiver Beschäftigung mit dem eigenen Tod und Todeswünschen (Suizidalität) oder schwerer Beeinträchtigung des Realitätsbezugs, der Wahrnehmung und zum Beispiel Wahn (Psychose) gekennzeichnet sind. In solchen Fällen geht es neben der Abwendung von unmittelbaren Gefahren für den Patienten (Selbstgefährdung) oder Dritte (Fremdgefährlichkeit) auch immer um Diagnostik und Beratung innerhalb einer leitlinienkonformen Behandlung.

Da häufig auch der erste Kontakt zu kinder- und jugendpsychiatrischen und -psychotherapeutischen Hilfsangeboten aus einer Krise heraus erfolgt, sehen wir uns auch als Brückenbauer und Weichensteller in enger Zusammenarbeit mit den Kinder- und Jugendärzten, kinder- und jugendpsychchiatrischen/-psychotherapeutischen Praxen und niedergelassenen Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten.

Hier sehen wir in transparenter und wertschätzend professioneller Haltung den Schlüssel nicht nur zum Überwinden einer Krise, sondern auch zum Einleiten einer Behandlung zur Stabilisierung über unsere stationäre Behandlung hinaus.

Hierzu setzen wir auf den Einsatz von Techniken aus

  • Verhaltenstherapie
  • Systemische Therapie
  • DBT-A

Wir haben es uns zum Anspruch gemacht, die Krise nicht nur zu beobachten, sondern den Patienten und seine Familie dahingehend zu befähigen, dass Fertigkeiten und Notfallpläne erarbeitet und verbindlich festgehalten werden, die erneute Krisen verhindern oder zumindest deutlich besser auffangbar machen sollen.

In besonders herausfordernden Fällen mit dringender Behandlungsnotwendigkeit (Indikationsstellung in Rücksprache mit den Eltern und der zuweisenden kinder- und jugendpsychiatrischen Praxis, dem kinder- und jugendpsychiatrischen Dienst des Gesundheitsamts und unserer Klinik) kann eine Behandlung bei fehlender, krankheitsbedingter Motivation in unserem geschützten Bereich begonnen werden um sie dann nach Motivationsaufbau auf unseren Therapiestationen fortzusetzen.

In der Tagesklinik werden Schulkinder und Jugendliche bis zum Alter von 18 Jahren behandelt. Für die Behandlung stehen 16 Behandlungsplätze (10-11 für Jugendliche und 5-6 Kinder) zur Verfügung. Unser Behandlungsangebot umfasst prinzipiell das gesamte Behandlungsspektrum der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Es richtet sich an diejenigen Kinder und Jugendlichen, für die eine ambulante Behandlung nicht ausreicht, da deutliche Einschränkungen im Alltag bestehen, aber bei denen eine stationäre Behandlung nicht sein muss. Dies bedeutet, dass eine ausreichende Stabilität und Motivation bestehen sollte, um verlässlich täglich in die Tagesklinik zu kommen und kontinuierlich in der Therapie mitzuarbeiten. In der Tagesklinik können keine Kinder und Jugendliche behandelt werden, bei denen eine Eigen- oder Fremdgefährdung, Weglauftendenzen, Drogenkonsum, eine akute Psychose oder ein Schulabsentismus von mehr als 3 Monaten besteht. Die Behandlung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit den Eltern.

Das könnte Sie auch interessieren:

Kinderzentrum

» mehr erfahren

Aktuelles aus unserer Klinik

» mehr erfahren

Bewerben Sie sich! Arbeiten im EvKB

» mehr erfahren

FOCUS

Das Evangelische Klinikum Bethel zählt laut Deutschlands größtem Krankenhausvergleich des FOCUS zu den besten Krankenhäusern in Nordrhein-Westfalen.

http://www.focus.de/

Qualitätssiegel MRSA

Für ihre Maßnahmen gegen die Verbreitung multiresistenter Erreger (MRE) sind das Evangelische Klinikum Bethel (EvKB) und das Krankenhaus Mara vom MRE-Netzwerk Nordwest mit dem Qualitätssiegel MRSA (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus) ausgezeichnet worden. Das Siegel wird nur an Krankenhäuser vergeben, die in 10 verschiedenen Qualitätszielen zur Verhinderung der Verbreitung von MRSA punkten.

Aktion Saubere Hände Silber

Das Evangelische Klinikum Bethel hat 2017 und 2019 erneut die zweithöchste Auszeichnung der "Aktion saubere Hände" für Maßnahmen zur Krankenhaushygiene erhalten.

https://www.aktion-sauberehaende.de/ash/ash/ _blank

Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V.

Das Evangelische Klinikum Bethel ist Mitglied im Aktionsbündnis Patientensicherheit, um unseren Patienten eine größtmögliche Sicherheit bei ihrer Behandlung zukommen zu lassen.

http://www.aps-ev.de/

Verstetigung Hygiene

Das Evangelische Klinikum Bethel wurde mit dem Siegel "Qualität und Transparenz" durch die Interreg Deutschland Nederland ausgezeichnet.

https://www.deutschland-nederland.eu/ _blank